Nein, wir sind nicht verantwortungslos… wir wollen Antworten, wir wollen Sicherheit!

Eine persönliche Meinung, die wir von einem Teilnehmer erhalten haben.

Es ist erstaunlich, dass zur Zeit Dinge passieren, die in der Geschichte der Luftfahrt, ja auch in der Geschichte der Menschheit neuartig sind. Wobei, beim Menschen gab es diese Situation bereits schon ein paarmal. Eigentlich hätte man als Schlussfolgerung annehmen können, dass der Mensch aus den gemachten Fehlern gelernt hat. Ein Beispiel aus der Vergangenheit? Contergan Skandal? Unzählige geschädigte Kinder, Totgeburten… Wann war das nochmal? 1960. Eigentlich noch nicht so lange her aber anscheinend zu lange für viele Menschen. Was damals passierte war schrecklich und sollte nie mehr passieren. Ist es nie mehr passiert? Schweinegrippe? Dank dem Einschreiten von mutigen Medizinern, Virologen und Epidemiologen, konnte Schlimmeres verhindert werden. Trotz allem, leider zu spät für viele. Aber es sollte eigentlich nie mehr passieren…. Nie mehr? Was passiert denn jetzt gerade?

In der Fliegerei wird nach jedem Flugunfall alles ganz genau untersucht. Es geht dabei um Ursachenforschung. Jemand muss ja schuld sein, jemand muss schliesslich bezahlen. Aber das wirklich Wertvolle an der Luftfahrt ist: Ist ein Fehler passiert, wir alles darangesetzt, diesen Fehler nicht mehr zu begehen. Das ist einer der Hauptgründe, weshalb die Fliegerei so sicher ist. Jetzt kommen all die neuen Technologien dazu. Aber da früher schon viel Neues kam und auch da einiges schief gelaufen ist, haben neue Entwicklungen genau den gleichen Prozess zu bestehen. Erst wenn sie umfassend geprüft sind, können sie auch mithelfen, die Fliegerei und die Flugsicherheit weiterzubringen. Nun ist es an möglichst vielen unabhängigen Gremien, Prüfstellen, Zertifizierungsstellen zu gewährleisten, dass alles so funktioniert wie es sollte.

Doch überall wo Geld und Macht im Spiel ist, können solche wichtigen Prozesse leider auch, sagen wir es mal so… vereinfacht und beschleunigt werden. Letztes prominentes Beispiel? Boeing 737 Max. Airbus hatte ein Produkt, welches bereits verkaufsbereit war, Boeing auf der anderen Seite noch nicht. Boeing musste immer noch auf einem Produkt aufbauen, welches seinen Ursprung bereits 1965 hatte. Ein Produkt das bezüglich der Dimensionen langsam an seine Grenzen stiess. Nun musste etwas gemacht werden, dass das Flugzeug trotz grösserer Dimensionen und grösserer Triebwerke noch flugtauglich bleibt. Ein neuartiges System wurde entwickelt. MCAS oder (Maneuvering Characteristics Augmentation System), also ein System das automatisch das Flugzeug in gewissen Situationen trimmt und so Unfälle vermeiden soll. Es musste nun schnell gehen. Leider wurde das System nicht richtig geprüft, leider wussten auch die Piloten nicht, dass es das System gab und schon gar nicht wie es funktioniert oder geschweige denn, wie man es ausschalten kann. Was schlussendlich passierte oder passieren musste, waren zwei Abstürze von technisch einwandfreien neuen Flugzeugen mit knapp 350 Todesopfern. Einzig die neuartige Wunderentwicklung war dann doch nicht so wunderbar in gewissen Situationen. Nun war es ja nicht das MCAS, das Flugzeug oder die Piloten, welche den Absturz verursacht haben. Nein, es wurde einfach nie umfassend in allen möglichen Umständen geprüft. Es musste schnell gehen. Erst als diese beiden Unglücke passierten, war der finanzielle Druck dem öffentlichen Druck unterlegen. Endlich wurde geprüft, was genau die Ursache war. Ein wichtiger Punkt der damals aufgefallen ist war, dass die Zulassungsbehörde und die Zertifizierung nicht wirklich unabhängig war und schlussendlich auch dem Geldgeber Folge geleistet wurde.

Warum ich diesen Vergleich nehme? Ich denke die meisten wissen bereits, worauf ich hinaus möchte. All diejenigen welche sich denken, ja aber das ist doch nicht das gleiche, möchte ich empfehlen, weiter zu lesen und ab jetzt sich selber die Frage zu stellen: Warum ist es eigentlich nicht genau das gleiche?

Wir fangen mal mit dem Namen an und ersetzen MCAS mit mRNA. Beides klingt ja schliesslich neu und: neu ist gut. Wir müssen ja auch nicht wirklich wissen, was das genau ist. Es ist neu, das reicht. Nehmen wir mal rein hypothetisch an, an MCAS wurde 30 Jahre geforscht, aber eigenlicht hatte es das Ziel, neuartige Raketen zu steuern. Nun wurde es auf Grund der Notwendigkeit bei der Boeing 737 eingesetzt, weil es ja irgendwie passt und alle Probleme lösen kann. Bei mRNA war es doch genau so. Die Technik ist vielversprechend, neu, einzigartig. Aber eigentlich wurde bis dahin mit dieser Technologie vor allem die Behandlung von Krebs erforscht. Dann kam die Notlage. Und gehen wir jetzt mal davon aus, dass man dieses SARS-Cov-2 bis dahin eigentlich noch gar nicht kannte. Dann konnte ja auch bis dahin noch nie mit dieser Technologie und mit diesem Virus getestet werden. Eigentlich. Aber es wurde geforscht und innert Kürze war das Wundermittel bereits da. Dank gemeinsamer Forschung, weltweit. Unabhängig? Egal, es ist neu und: neu ist gut. Früher hat man Dinge übersehen, mit der neuen „neuen Technologie“ kann das nicht mehr passieren. Jetzt hat man bemerkt, dass man den Menschen selber arbeiten lassen kann. Der Mensch soll sich da aus diesen Schnipseln selber was zusammenbasteln. Jetzt kommt noch ein genialer ITSpezialist ins Spiel, der nun berechnet, dass bis dahin immer viel zu viel Zeit verging mit der Zertifizierung. Das geht schneller. Operation Warp Speed. Es muss schliesslich auch gut klingen. Früher, ja früher hat man das noch nicht gewusst das alles schneller gehen kann. Jetzt gibt es da leider noch diese vielen „Experten“ die immer alles so konservativ sehen und den alten Dingen nachtrauern. So Fragensteller und Sicherheitsfreaks. Die bremsen uns. Wir sagen denen mal „Leugner oder Verschwörer“? Also diejenigen welche den Impfskandal mit der Schweinegrippe aufgedeckt haben und schon einmal die Menschheit vor einem Fehler gerettet haben, müssen wir doch nun nicht schon wieder als Fussfessel mitziehen. Denn dieses mal, dieses mal passiert nichts. Wir machen es neu, besser, schneller, günstiger und sicherer. Bestimmt! 95 Prozent, wenn nicht sogar 100 prozentiger Schutz. Und du bist immun. Besser als es dein Körper je hinbekommt. Ja und Nebenwirkungen oder Langzeitfolgen gibts nicht, das wissen wir. Wir haben schliesslich keine Nebenwirkungen und Langzeitfolgen in die Schnipsel mit einprogrammiert. Also, die gibt es nicht. Und weil sie sich so sicher waren, haben sich die Impfstoffhersteller einfach mal so von der Haftung befreit. Es sind ja auch die jeweils ersten Produkte von Moderna sowie Biontech in der bisherigen Firmengeschichte, da sollte man doch diese jungen Unternehmen nicht mit irgendwelchen Haftungen belasten.

Also nochmal der theoretische Vergleich mit der Luftfahrt: Eigentlich müssen wir ab jetzt ein Flugzeug fliegen, welches von einer Firma produziert wurde welches nun das erste mal in der Firmengeschichte überhaupt ein Flugzeug baut. Das Flugzeug wurde in kürzester Zeit neuartig konstruiert und verfügt zudem über einen neuartigen Antrieb, den es noch nie zuvor gab. Trotzdem dass alle Materialien neuartig sind, mussten nicht alle Langzeittest durchgeführt und abgewartet werden. Das Flugzeug wurde bisher auch noch nie im Winter oder bei schlechtem Wetter getestet. Wie lange die Triebwerke verlässlich funktionieren wissen wir auch noch nicht. Steigst du nun in dieses Flugzeug ein oder würdest du die Verantwortung für dieses Flugzeug übernehmen?

Machen wir die Zeitreise… Was ist heute? Fangen wir mal mit der Schutzwirkung an. Ich lasse nun die Zahl bewusst aus. Aber es ist erschreckend, wie schnell sich solche Werte ändern können. Immunität? Hat sich das Bild da nicht auch bereits gewaltig geändert? Nebenwirkungen? Gibt es doch anscheinend mehr als erwartet. Tote? Nimmt man offizielle Daten, sind die mehr als erschreckend. Für ein Produkt das immer noch auf die endgültige Zulassung wartet, bereits so viele Tote? Gelten dann jetzt nicht mehr die selben Richtlinien wie bei bisherigen Impfstoffen? Hat es jemals ein Impfstoff zu einer Zertifizierung geschafft bei der es alleine in Europa schon tausende Todesopfer gibt? Über die Dunkelziffern sprechen wir gar nicht. Wenn die genau gleichen Standards gelten wie bisher, dann dürfte doch jetzt dieser Impfstoff nicht an gesunden Menschen, geschweige denn Kindern weiter getestet werden, oder? Holland hatte vor ein paar Jahren den Grippeimpfstoff der damaligen Saison nicht akzeptiert, weil VIER Menschen daran gestorben sind. VIER!! Und jetzt sterben weltweit tausende Menschen an dieser Impfung und das nach nicht mal einem Jahr? Wann ist der Moment, wo die Angst vor einer Krankheit der Angst vor einer Impfung weicht? Wann ist der Punkt an dem gesagt wird, das Risiko einer Impfung übertriff nun das Risiko einer Infektion? Die Folgen bei bisher ungefährdeten Kinder waren es anscheinend noch nicht. Und jetzt der wichtigste Punkt: Langzeitfolgen können ja genau so ausgeschlossen werden wie 95 Prozent Schutzwirkung garantiert werden kann.

Hier ein paar Zahlen aus den USA von VAERS (Vaccine Adverse Reporting System) – Stand August 2021 (ca. 9 Monate nach Einführung dieser Impfungen):
Todesfälle: 13
‹627
Hospitalisierungen: 55’821
Dringende Behandlung: 74’368
Arztbesuche: 100’966
Anaphxlaxie: 5’721
Gesichtslähmungen: 4’785
Dauerhafte Behinderung: 17’794
Herzinfarkt: 6’071
Myokarditis: 5’093
Die Regel besagt, dass nur etwa ein bis zehn Prozent der Nebenwirkungen gemeldet oder erfasst werden. Die gemeldeten Nebenwirkungen allein von den ersten Monaten im Jahr 2021 sind bereits höher als alle Impfnebenwirkungen der letzten ca. 30 Jahre (USA). Dabei muss erwähnt werden, dass die Amerikanische Bevölkerung jeweils fleissig war mit den jährlichen Grippeimpfungen. Es werden also nicht Äpfel mit Birnen verglichen
.

Wer prüft nun all diese Todesfälle und Nebenwirkungen? Und vor allem, welche unabhängigen Instanzen prüfen nun diese Fälle? All die Forscher, Impfstoffentwickler, Virologen, Epidemiologen, Toxikologen und so weiter, welche sich kritisch geäussert haben, sind beim jetzigen Prozess gar nicht mehr dabei! Wir vertrauen aber unserem BAG, RKI, EMA und Swissmedic. Genau diejenigen, bei denen die Alarmglocken anscheinend immer noch nicht klingeln. Und den Medien, selbstverständlich…. Wie war das nochmal mit der Finanzierung von der unabhängigen Steuergeld-finanzierten Swissmedic durch Bill & Melinda Gates Foundation?

Ist natürlich auch klar, dass der Impfstoff auch Menschen gerettet hat. Ich sage auch überhaupt nicht dass das Virus nicht gefährlich ist für gewisse Menschen. Nur müssen wir uns da anschauen von welcher Risikogruppe wir ausgehen. Und Fakt ist: Eine Impfung darf den Gesundheitszustand von einem Menschen grundsätzlich nicht verschlechtern. Aber es geht ja weiter. Nun wird ein Booster der soeben erst die Daten der Phase I abgeliefert hat auf einen Impfstoff aufgesetzt der auch noch nicht abschliessend beurteilt wurde?

Leider ist das noch nicht genug. Was jetzt passiert ist nun das dunkelste aller Kapitel. Menschen die sich diese Fragen gestellt haben und ein ungutes Gefühl entwickelt haben, Menschen die sich nicht sicher sind, Menschen die vielleicht bereits schon schlechte Erlebnisse hinter sich haben bezüglich Medizin, ja solche Menschen werden nun gezwungen, sich diesem System auszusetzen. Auch wenn es inzwischen nicht mehr um eine Herdenimmunität gehen kann, auch wenn es inzwischen offensichtlich einzig ein Selbstschutz ist. Auch jetzt muss jede und jeder geimpft werden. Auch wenn wir die Folgen nicht mehr abschätzen können.

Jetzt wären genau diejenigen wichtig, welche für Aufklärung sorgen. Genau diejenigen welche wichtige Fragen stellen. Die wären jetzt wichtig… für die Menschheit und auch für die Flugsicherheit. Was passiert denn genau mit unserem Körper? Warum gibt es häufige Fälle von Blutgerinnungsstörungen? Was passiert bei uns „Fliegenden“ mit unserem Körper? Längerfristig? Warum treten all diese immunbedingten Phänomene auf? Wie entwickeln sich denn diese Symptome längerfristig? Warum ist Israel wieder in der genau gleichen Situation wie vor der Impfkampagne? Warum sind da die Mehrheit der Menschen mit schweren Verläufen doppelt geimpft? Die Fragen häufen sich, aber die Antworten werden immer weniger. Antworten gibt es gefühlt nur noch drei: Wir folgen den Empfehlungen von BAG, RKI und EMA.

Nun sind wir bei unserem Arbeitgeber angekommen. Wir sind auch wieder bei dem Boeing Beispiel. Der finanzielle Druck oder das finanzielle Risiko ist anscheinend grösser als das mögliche langfristige Risiko. Ist das wirklich so? Wissen wir es? Kann unser Arbeitgeber das ausschliessen? Geht er das Risiko auf Kosten unserer Gesundheit ein? Wie haftet unser Arbeitgeber bei Langzeitfolgen? Wie kann ein „Impfschaden“ bewiesen werden? Wie kann unser Arbeitgeber etwas empfehlen, wenn er möglicherweise die Antworten selber nicht wirklich kennt? Wir wissen es nicht. Und weil wir es nicht wissen ist für uns eine Impfpflicht der Tiefpunkt unserer bisherigen Karriere. Wenn dir nun deine langjährigen Kollegen plötzlich die Impfpflicht aufzwingen möchten, aber deine Fragen nicht beantworten können, dann ist etwas Erstaunliches passiert. Sie wollen dir plötzlich sagen, was du machen musst. Du bist jetzt plötzlich schlecht für sie. Ihr Einsatzplan ist gefährdet. Nur weil du dich nicht überwinden kannst, deine Fragen beiseite zu stellen und dir den Schuss zu setzen. Passagiere sind nun durch dich gefährdet, obwohl 18 Monate immer gesagt wurde: Das Risiko einer Infektion an Bord ist sehr gering.

Deine Vorgesetzten sagen dir nun, du musst etwas gegen deinen Willen machen und das nur, weil sie es gut meinen mit dir. Sie grenzen dich aber jetzt auch noch für gemeinsame Events aus, welche der Teambildung dienen sollen. Dein selbstbezahlter PCR Test ist aber nicht gut genug. Nur wer geimpft oder genesen ist, kann doch jetzt noch sicher sein. Doch Moment, wie war das eigentlich nochmal mit der möglichen Übertragung durch die Geimpften? Egal, deine Fragen werden aber immer noch mit den gleichen Antworten beantwortet: Wir folgen den Empfehlungen von BAG, RKI und EMA. Deine Vorgesetzten waren es doch die von dir bisher Eigenverantwortung und aktives Mitdenken gefordert haben. Entscheidungen zu treffen die du gut begründen kannst, ja hinter denen du immer stehen kannst. Deine Vorbilder sind es nun, die Ihre Begründungen nun auf die bekannten drei Antworten abstützen. Deine Meinung ist nun egal…. deine Fragen braucht es nicht. Nur sie wissen was sie tun und nur sie dürfen jetzt deine Entscheidungen treffen. Wobei, eigentlich sind es ja die Entscheidungen von BAG, RKI, EMA…..

Wir geben trotzdem nicht auf. Wir wollen doch alle wieder gemeinsam nach vorne schauen. Gemeinsam wundervolle Flugerlebnisse ermöglichen. Passagiere glücklich machen. Vollen Einsatz geben, professionell und motiviert. Weiterhin die Sicherheit auf höchstem Niveau bieten können. Den Stolz über unsere SWISS in die Welt tragen…. Zusammen wieder erfolgreich sein. Tolerant und offen, so wie es unsere Firma doch auch sein möchte. Wir wollten genau dies weiterhin machen können… egal ob geimpft oder ungeimpft. Es gibt immer eine Lösung. Gemeinsam!

Meine Worte waren vielleicht nicht immer korrekt, meine Aussagen auch nicht immer 100 Prozent ernst gemeint. Vielleicht war hier und da eine Portion Satire dabei. Aber die Worte kommen trotz allem von Herzen. Es ist eine Meinung… eine von vielen… und die sollen doch Platz haben in unserer grossen SWISS-Familie. Es geht bei vielen nun um Existenzen, daher sind die Emotionen leider nicht zu verbergen.

Da zur Zeit grosse Unsicherheit besteht und auf allen Seiten viele Emotionen und leider auch Aggressionen im Spiel sind, bleibt auch der Autor von diesem Text anonym.